Möhren

Möhre

Möhre oder Karotte, das ist hier die Frage, doch gibt es Unterschiede zwischen den Bezeichnungen? Ähnlich wie beim Kreppel oder Berliner führt die Namensgebung auf verschiedene regionale Herkünfte zurück. Während das Wurzelgemüse in englischsprachigen Ländern Karotte genannt wird, hat sich in deutschsprachigen Gegenden der Begriff Möhre durchgesetzt. Egal ob Karotte oder Möhre, beide meinen den knackigen Doldenblütler. In Deutschland ist die Rübli, wie sie auch liebevoll genannt wird, nicht mehr wegzudenken. Das liegt besonders an ihrer fast ganzjährigen regionalen Verfügbarkeit. Auf unserem Acker kann das Wurzelgemüse von Juni bis November wachsen. Durch die gute Lagerfähigkeit können wir sie aber bis in den Mai genießen.

 

Die Möhre im Gesundheitscheck

Nicht ohne Grund wird das Gemüse von Ärzt:innen und Ernährungswissenschaftler:innen immer wieder in höchsten Tönen gelobt. Neben dem hohen Anteil an Vitaminen, Ballast- und Mineralstoffen punkten sie vor allem durch die enthaltenen Carotinoide. Carotinoide gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen, die vom Körper zu Vitamin A umgewandelt werden, was wiederum eine positive Wirkung auf unser Immunsystem hat und antioxidativ wirkt.

 

„Karotten sind gut für die Augen“ - Mythos oder Wahrheit?

Ein Satz, den sich sicherlich jedes Kind schon einmal von Oma und Opa anhören durfte. Doch stimmt diese Aussage? Fakt ist, dass das in Möhren vorkommende Vitamin A positive Auswirkungen auf den Erhalt unserer Sehkraft hat. Bei einer mangelnden Vitaminversorgung kann es zu Mangelerscheinungen kommen, die sich unter anderem durch Sehstörungen bemerkbar machen. Doch keine Sorge! Bei einer ausgewogenen Ernährung mit viel verschiedenem Obst und Gemüse tritt ein Vitaminmangel sehr selten auf.

Fakt ist: Möhren werden dir keine Adleraugen verleihen, aber hier und da mal eine Möhre zu snacken schadet nicht.

 

Roh, gekocht oder der trendige Möhrensaft?

Eine Frage bleibt, und zwar, wie esse ich meine Möhre, um das Beste aus dem Vitamin-Booster herauszuholen? Wir Menschen können die Vitamin-A-Vorstufe Beta-Carotin am effektivsten aufnehmen, wenn die Möhre gegart, blanchiert, gekocht oder gepresst ist. Hinzu sollten Möhren immer mit fetthaltigen Lebensmitteln wie etwas Öl oder Nüssen gegessen werden, da Beta-Carotin zu den fettlöslichen Vitaminen zählt.

Kleiner Tipp: ähnlich wie beim Apfel und der Gurke befinden sich auch bei der Möhre die wichtigsten Inhaltsstoffe unter der Schale. Also Finger weg vom Sparschäler und ran an das Bürstchen zum Waschen.

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