Radieschen

Radieschen

Der Frühling ist da und bringt eine ordentliche Portion Farbe mit, unser Radieschen. Für alle, die Snackplatten und Bowls lieben, wo das Auge mit isst, sind Radieschen das Gemüse schlechthin. Egal ob pink, leuchtend rot oder weiß, die würzigen Knollen überzeugen uns als saisonales Gemüse vom frühlingshaften Mai bis zum herbstlichen September.

Wo kommt das pinke Gold her?

Heutzutage ist der pinke Kreuzblütler vor allem in der süddeutschen Küche ein Star, egal ob als farbenfrohe Garnitur von Bowls, Snackplatten oder Obazda. Doch geht man auf Spurensuche der Herkunft des pinken Knöllchens, erkennt man schnell, dass seine Herkunft weiter entfernt liegt. Früher hatte das Radieschen seinen Ursprung im Fernen Osten, wo es besonders in Japan und China als Zierpflanze genutzt wurde. Erst vor 500 Jahren begab sich das Frühlingsgemüse auf den Weg nach Mitteleuropa und schwappte als französisches Trendgemüse letztendlich nach Deutschland.

 

Wie halten wir Radieschen lange frisch?

Um das Beste aus dem bunten Gemüse herauszuholen, solltest du die grünen Blätter knapp über der Knolle abschneiden und die Radieschen in ein feuchtes Tuch wickeln. Doch Achtung! Schmeiß die grünen Blätter nicht weg, wir verraten dir später, wie du aus den essbaren Vitaminbomben ganz einfach ein köstliches Pesto zaubern kannst. Falls die Radieschen doch mal zu schrumpelig geworden sind, um als Snack in deiner Brotdose zu landen, kannst du sie einfach in ein kaltes Wasserbad legen und sie werden ruckzuck wieder knackig.

 

Wichtige Nährstoff Fakten im Überblick

  • Radieschen gelten als wahre Vitaminlieferanten, denn mit einer Portion von 100 g Radieschen kannst du deinen Tagesbedarf an Vitamin C zu 30 %, an Vitamin K zu 70 % und an Eisen zu 12 % decken.
  • Die in Radieschen enthaltenen Senföle und ihre Schärfe regen Leber sowie Galle an und bringen damit den Verdauungstrakt in Schwung.
  • Neben einem Wassergehalt von 94 % liefern dir Radieschen eine ordentliche Menge Ballaststoffe und das bei nur 16 kcal und 0,1 g Fett!
  • Es gilt: je kleiner das Radieschen, desto schärfer und gesünder.

 

Rezeptidee mit Radieschenblättern

Beim Radieschen musst du nichts wegschmeißen, besonders nicht, wenn es lecker ist und dich mit vielen Vitaminen versorgt.

Das brauchst du:

  • 50 g Radieschenblätter
  • 50 g Öl deiner Wahl
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL geröstete Kürbiskerne
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • Zitronensaft


So geht’s:

Wasche die Radieschenblätter gründlich ab und zerkleinere die sauberen Blätter mit dem Öl, der Knoblauchzehe und den gerösteten Kürbiskernen mit einem Pürierstab oder in einem Food Processor. Abschließend kannst du das Pesto nach Bedarf mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Uns schmeckt das Pesto zu Pasta, aber auch als köstlicher Brotaufstrich.

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