Frühlingszwiebeln

Frühlingszwiebel

Hurra, der Frühling ist da und damit auch einer der ersten Frühjahrsboten, die Frühlingszwiebel! Wie unsere Vorfreude und der Name bereits verrät, bereichern die ersten Frühlingszwiebeln bereits im März unsere Teller. Während das andere Frühjahrsgemüse noch im Winterschlaf ist, blüht das Zwiebelgemüse bereits auf und versorgt uns bis Anfang Oktober.

 

Frühlingszwiebel vs. Gemüsezwiebel

Immer wieder stolpert man über die Gerüchte, dass es sich bei der Frühlingszwiebel um eine zu früh geerntete Gemüsezwiebel handelt. Auch wenn der würzige Geschmack Ähnlichkeiten haben mag, handelt es sich bei den Gemüsesorten um zwei verschiedene Pflanzen. Während der untere Teil der Frühlingszwiebel ein mildes würziges Aroma hat, was der Gemüsezwiebel nahekommen mag, erinnert der obere grüne Teil der Frühlingszwiebel eher an Schnittlauch. Im Vergleich zur Gemüsezwiebel ist die Frühlingszwiebel nicht ganz so scharf, was sie deutlich bekömmlicher macht. Als wäre das noch nicht genau, kann die Frühlingszwiebel auch mit einem doppelt so hohem Vitamin-C-Gehalt wie normale Zwiebeln punkten.

 

Eine Zwiebel lange Freude

Wusstest du schon, wie du dich an einer Frühlingszwiebel möglichst lang erfreuen kannst? Ganz einfach! Die Frühlingszwiebeln sind das perfekte Nachwuchs-Gemüse. Dafür schneidest du die Wurzel und circa 4 cm Frühlingszwiebel ab und stellst das untere Ende der Wurzel in ein Wasserglas. Damit die Zwiebel optimale Wuchsbedingungen hat, solltest du das Wasser alle 2 Tage wechseln. Dranbleiben lohnt sich, bereits nach 3 Tagen kannst du beobachten, wie sie langsam wächst und nach ungefähr 2 Wochen hast du deine eigene Frühlingszwiebel gezüchtet. Bei dem sogenannten "regrowing“ sind dir und der Zwiebel keine Grenzen gesetzt, denn du kannst das Nachzüchten wiederholen, so oft du willst.

 

Rezeptideen mit Frühlingszwiebeln

Bist du bereit, Omas klassischen Pfannkuchen ein kleines koreanisches Upgrade zu verpassen? Dann seid ihr hier richtig. Neben den üblichen Rezepten mit Frühlingszwiebeln wie Kräuterquark und Omlett, haben wir einen wahren Exoten für dich! Der koreanische Pfannkuchen namens Paejon, was übersetzt so viel wie Lauchzwiebel flach gebacken bedeutet.

 

Das brauchst du:

Für die Pfannkuchen:

  • 200 g Weizenmehl
  • 200 ml Wasser
  • 1 Ei
  • 100 g Frühlingszwiebeln
  • 15 g Chili Mix
  • 3 EL Rapsöl
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer

Für die Sauce zum Dippen:

  • 2 EL Sojasoße
  • 1 EL Wasser
  • 1 EL Essig (z.B. Reisessig)
  • 2 TL brauner Zucker

 

So geht's:

Wasche die Frühlingszwiebeln und den Chili-Mix und schneide sie beide klein. Für den Teig vermengst du das Mehl mit den feuchten Zutaten, Wasser und Ei. Nach Bedarf kannst du den Pfannkuchenteig mit einer Prise Salz und Pfeffer abschmecken. Anschließend hebst du die klein geschnittenen Frühlingszwiebeln und Chilis unter. Erhitze das Rapsöl in einer beschichteten Pfanne und gebe eine große Portion des Teiges in die Pfanne, sodass die gesamte Pfanne bedeckt ist. Nun kannst du die Pfannkuchen von beiden Seiten goldbraun anbraten.

Zum Schluss gibst du alle Zutaten der Sauce in eine kleine Schüssel, verrührst diese miteinander und fertig sind deine koreanischen Paejon. Guten Appetit!

Zurück zum Blog
1 von 3