Kohlrabi auf dem Feld

Kohlrabi

Typisch Deutsch, das beschreibt das Knollengemüse Kohlrabi mit wenigen Worten. Während der Kohl in der globalen Küche eher weniger zum Einsatz kommt, lieben wir Deutschen Kohlrabi. Dabei ist der Name des Kohlrabis so deutsch, dass er sogar ins Englische, Russische und Japanische übernommen wurde. Warum wir das Gemüse hierzulande so lieben? Dafür gibt es viele Gründe:

 

Saisonale Verfügbarkeit

Während dein Lieblingsgemüse nur saisonal verfügbar ist, glänzt Kohlrabi mit einer ganz jährlichen Verfügbarkeit. In den Monaten April bis September findest du ihn bei uns auf dem Acker. Dank seiner idealen Lagereigenschaften kannst du das Knollengemüse jedoch übers ganze Jahr regional genießen.

 

Kohlrabi als Vitamin-C-Wunder

Immer noch ist der Mythos, dass Zitrusfrüchte die Vitamin-C-Helden schlechthin sind, in aller Munde. Doch wusstest du, dass du mit nur 100 g Kohlrabi die Hälfte deines Vitamin C Tagesbedarf abdeckst? Neben Vitamin C überzeugt Kohlrabi auch mit Beta-Carotin und Vitamin A, welches sich sowohl in der Knolle selbst als auch in den Blättern wiederfindet.

 

Ideale Lagerung

Die gute Nachricht vorab: Kohlrabi ist relativ anspruchslos, sodass du bei der Lagerung eigentlich nicht viel falsch machen kannst. Um die Knolle möglichst lang frisch und knackig zu halten, kannst du jedoch auch hier an deinen Lagerbedingungen feilen. Idealerweise entfernst du die Blätter, bevor du den Kohlrabi in den Kühlschrank legst. Doch Achtung, die Blätter nicht wegwerfen! Mit etwas Olivenöl, Parmesan, Pinienkernen und Salz lässt sich aus den Blättern ein köstliches Pesto zaubern. Falls du keine direkte Verwendung für die Blätter hast, kannst du sie bis zu einer Woche eingewickelt in feuchten Tüchern im Kühlschrank lagern. Den Kohlrabi kannst du dann einfach ungewaschen bis zu zwei Wochen im Gemüsefach lagern und bei Bedarf zum Snacken oder Kochen aufschneiden.

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